Erstes Wochenende

Das erste Miteinanderwochenende
Ein Bericht
 

Unser erstes Miteinanderwochenende hat im Kreis von 14 wunderbaren Menschen stattgefunden.

Ich war ganz schön aufgeregt. Würde es wirklich funktionieren? Würde diese besondere Mischung einen  Raum schaffen, in dem nährende innere und äußere Berührung stattfinden kann ohne unsere Verschiedenheit, unsere Schatten und mögliche schwierige Gefühle unter den Teppich zu kehren, ohne in eine Pseudogemeinschaft zu geraten?

Um es vorweg zu nehmen: Ja, es hat funktioniert!

Wir haben wunderbare, nährende Momente erlebt, haben uns füreinander und für uns selbst geöffnet und sind immer präsenter in unseren Begegnungen geworden. Die Gruppe hat Menschen tragen und Konflikte aushalten können.

So sind wir am Samstag Abend im Herz der Gruppe angekommen. Für eine Weile war alles stimmig, manche ganz nahe zusammen, manche etwas weiter weg, aber trotzdem dazugehörig. Ein tiefer Frieden hatte sich ausgebreitet.

Und als wir am Sonntag aus den Glücksgefühlen und der Verbundenheit ein Stück weit wieder herausgefallen sind, haben wir, eine neuen Anlauf genommen und wieder ist etwas Neues, Nährendes daraus entstanden.

Uns im Kreis auch mit Worten zu begegnen war wichtig. Es hat uns geholfen wahrzunehmen, wo es nicht passt und Unterschiedlichkeiten aushalten zu können. Wir haben uns in unserer Verschiedenheit gezeigt und sie hat im Kreis bleiben und nährend wirken können.

Es war eine gute Mischung aus verbalen und nonverbalen Begegnungen und es hat mir den Mut gemacht, dass wir im kleinen eine Welt schaffen können, in der wir die nährende, schöpferischen Qualitäten unseres Menschseins entfalten können.