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Berührende Kommunikation

Vermutlich hast du schon mal  erfahren wie nährend, schöpferisch und sogar heilsam es sein kann, wenn Menschen sich begegnen und es ist

Raum, dem anderen wirklich zuzuhören und „aus dem Herzen zu sprechen“.

Das berühmte Zitat des kleinen Prinzen „Man sieht nur mit dem Herzen gut“, ist eine Weisheit, die wir alle kennen.

Wie kann das praktisch funktionieren?

Was es dazu braucht sind Präsenz, Mitgefühl, sich zeigen, Offenheit und eine grundlegende Absicht auf diese Art zu sein.

Wenn du schon auf der Seite BerührtSeinsfähigkeiten gelesen hast, wirst du feststellen, dass dies gleichzeitig auch die  wesentlichen Elemente des Berührtseins sind. Sie tauchen hier in einer konkreten Begegnung, nämlich der mit Worten, die ja unser Alltag ist, wieder auf. Schauen wir uns  einige davon noch einmal näher an:
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Präsenz
Präsenz ist ein Grundelement der Kommunikation und unseres Miteinanders.
 
Präsentsein bedeutet bewusst wahrzunehmen, was jetzt gerade im Kontakt bei dir  da ist, was du fühlst, denkst, glaubst oder dir vom anderen vorstellst.
 
Du gibst dem, was jetzt gerade in der Begegnung da ist, Wichtigkeit und Aufmerksamkeit. Ein schönes Wort dafür ist “lauschen“.
Probiere es aus:
Spüre einmal was, gerade alles  in dir ist, während du diesem Text begegnest. Wo ist dein Körper gerade? Was für Bilder oder Gefühle sind gerade da? Halte für einige Atemzüge inne lausche und schaue nach Innen, was da alles noch ist. Suche nichts. Wenn da nichts ist, nimm auch das wahr.
Das Lauschen verinnerlichen 
Um daraus eine alltagstaugliche Praxis zu machen,  ist es wichtig, dass du öfters kurz innehältst und dich daran erinnerst zu lauschen. Sogar eine Sekunde kann reichen.
 
Aus vielen kurzen Momenten des Innehaltens im Alltag entsteht so langsam eine Haltung des Lauschens, die du in jeder Begegnung  einnimmst.
Probiere es aus:
Wenn du das nächste Mal mit jemandem im Gespräch bist, halte ab und zu mal einen Moment inne und nehme wahr, wie du dich fühlst oder wie du glaubst, dass der andere sich gerade fühlt.
Praxis
Redestabkommunikation
Mit Hilfe eines Redestabs und einigen wenigen Empfehlung kannst du auf sehr einfache Weise jederzeit  ein Raum schaffen, der Präsenz, Mitgefühl und Transparenz fördert.
 
Lade eine Anleitung dazu herunter.
 

ist eine Haltung und eine Praxis des Sprechens und des Zuhörens, die Raum schafft, uns mit Worten zu berühren und der Begegnung Tiefe, Lebendigkeit und Schöpferkraft zu geben.

Mitteilen & sichtbar werden

 Im Miteinander ist das Lauschen der Ausgangspunkt, aber allein reicht es oft nicht aus. Weil wir nur bei uns selbst wahrnehmen können, ist unsere Wahrnehmung immer nur eine Vorstellung, von dem was außerhalb von uns und beim anderen ist.

Nur wenn wir unsere Vorstellungen teilen, indem wir sie mitteilen, werden wir wirklich sichtbar für den anderen und die Welt.

Solange wir es nicht wagen uns mit dem zu zeigen, was gerade in uns präsent ist und hinter unseren Masken verborgen bleiben, entsteht auch im Miteinander keine höhere Weisheit, kein nährendes Ganzes. Deshalb ist es so wichtig, dass wir uns mutig mit dem zeigen, was gerade in uns präsent ist.

Probiere es aus:
Wenn du das nächste Mal in einem Gespräch bist und du bemerkst, dass in diesem Kontakt plötzlich ein Gefühl präsent ist, vielleicht Freude, Wohlbefinden, Erschrecken oder Beschämung, so sei mutig und teile dem anderen mit, was da gerade in dir anwesend ist.
 
Du kannst auch ein Spiel daraus machen:
 
 

Mitgefühl

Lauschen und sich Mitteilen bedürfen der Empathie und des Mitgefühls, damit tiefes, berührendes Zuhören und „aus dem Herzen sprechen” geschehen kann.

Mitgefühl muss sich im Prozess der Begegnung immer wieder neu entfalten. Es erfordert, sich immer wieder dem Anderen mit dem ganzen Wesen hinzuwenden und sich von ihm berühren zu lassen.

Aus dieser Haltung heraus sind wir mit unserer Intuition und unserer natürlichen Neigung zu Liebe und Güte verbunden. Wir hören, was der andere wirklich sagt und sprechen aus, was wirklich ist.

Nichts Harmonisieren

Sprechen aus dem Herzen bedeutet aber keineswegs, dass wir immer etwas Schönes, Liebevolles ausdrücken sollen.

Wir würden so schwierige Gefühle wie beispielsweise Ärger auf jemanden oder Antipathie  ignorieren.

Im Fall solcher  Gefühle ist es wichtig in der Präsenz zu bleiben, innezuhalten und so zugewandt und  respektvoll wie möglich auszudrücken, was in der Begegnung bei dir gerade da ist.

 

”Wesentlicher als Religion ist unsere elementare menschliche Spiritualität. Das ist eine in uns Menschen angelegte Neigung zur Liebe, Güte und Zuneigung.“
14. Dalai Lama
Begegnung auf der Beziehungsebene

 

Die Beziehungsebene

Ein Grund, warum wir uns oft nicht nahe kommen, die Begegnung oberflächlich oder kühl bleibt, selbst wenn wir über unsere Gefühle sprechen, ist, dass wir uns nicht auf der Beziehungsebene begegnen.

«Das wichtigste Sakrament der Zukunft wird in der Begegnung zwischen den Menschen liegen.»
Rudolph Steiner,  Begründer der Anthroposophie

Begegnung und Kommunikation kann auf der Informations-, Emotions- und der Beziehungsebene stattfinden. Wir teilen auf der Arbeit sachlich Informationen mit, diskutieren mit Bekannten über ein Thema und reden manchmal auch mit Freunden über unsere Gefühle. Jede der Ebenen hat ihre Berechtigung und ihren Sinn.

Damit aber eine nährende, schöpferische Kommunikation entstehen kann, die uns wirklich berührt und Verbundenheit statt Trennung entfalten kann, müssen wir uns auch auf der Beziehungsebene begegnen.

Das bedeutet, ich gebe dem Anderen, egal ob ein Fremder oder ein Freund und unserer Beziehung Aufmerksamkeit und Wichtigkeit, nicht nur einem vielleicht vorhandenen Thema. Ich entscheide mich meine Aufmerksamkeit darauf zu lenken, was jetzt gerade in dieser Beziehung mit diesem Menschen, in mir geschieht.

Vielleicht freue ich mich über das Lachen des Menschen, vielleicht habe ich Angst, dass er mich nicht mag, … . Wenn ich so etwas wahrnehme und gegebenenfalls auch mitteile, kann die Begegnung uns beide berühren und nähren.

Nichts zurückhalten

 Es ist ganz wesentlich Gefühle, auch wenn es unangenehme sind, da sein zu lassen und mutig und möglichst respektvoll mitzuteilen. Wenn in der Begegnung etwas zurückgehalten wird, weil es nicht da sein „darf“ , rutscht es unter den Teppich und wirkt in der Begegnung von dort unbemerkt als Saboteuer.

 

Diese Art der Kommunikation erfordert nicht, dass der andere „mitmacht“, beispielsweise „gewaltfrei kommuniziert“.  Sie stützt sich nur auf deine Präsenz, darauf, dass du mitteilst, was in dir geschieht, und deine Wahrnehmung und Befindlichkeit immer wieder in den Raum zwischen euch gibst.

Redestabkommunikation
Eine sehr gute Form, die uns dabei unterstützt, uns auf der Beziehungsebene zu begegnen ist die Redestabkommunikation, sowohl zu zweit als auch in Gruppen. Hier entsteht ein strukturierter sicherer Raum, wo wir uns wechselseitig auf das beziehen können, was der andere gerade in uns auslöst.
 
Die Redestabkommunikation kann unerwartete schöne, stimmige Ideen produzieren, in Konfliktsituationen Verstehen und Anteilnahme bewirken oder zu Entscheidungen führen, die niemand stillschweigend oder unbewusst sabotiert.
Probiere es aus:
Suche dir einen Menschen,  der gerne mit dir diese Begegnungs- und Kommunikationsform ausprobieren möchten. Es braucht dafür keine Vorerfahrung. Lade eine einfache Anleitung dazu herunter.
 
 
Empfehlungen
Hier findest du einige Empfehlungen, die eine nährende, schöpferische und berührende Kommunikation unterstützen können.
 
 

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